Hinzu gesellt sich eine dritte Sichtweise – nämlich die des Gesetzgebers: Nicht alles, was vom Anwender oder ISP als Spam betrachtet wird, ist tatsächlich illegal. Umgekehrt werden nicht alle illegale E-Mails gefiltert oder vom Empfänger als Spam bewertet.

(Quelle: Ursprüngliche Kategorisierung stammt von Dirk Ploss / Email-Marketing Summit 2010)
Doch was ist dieser "gefühlte Spam" tatsächlich? Das fragte im Frühjahr 2010 die Digital Marketing Association (DMA) rund 1.860 Konsumenten aus UK. Das Ergebnis dieser Digital Tracker Study:
- Für 19% ist die zu hohe Versandfrequenz ein Newsletters gleichbedeutend mit Spam;
- 18% können sich nicht an ein erteiltes Opt-in erinnern (zu geringe Versandfrequenz?);
- 11% kennzeichnen E-Mails als Spam, wenn das Vertrauen zum Versender gestört ist.
Einige Webmail-Dienste wie Yahoo und Hotmail haben ihre Filter bereits entsprechend angepasst und filtern – mehr oder minder zuverlässig - auch diesen gefühlten Spam heraus.
Fazit: Es besteht großer Handlungsbedarf für Versender, welche sich bislang ausschließlich an die gesetzlichen Vorgaben orientieren.




Kommentare