
Mark Brownlow, führender Experte für E-Mail-Marketing, hat uns vor wenigen Tagen einen hervorragenden 3-Jahres-Rückblick beschert. Dieser macht auch deutlich, welche elementaren Entwicklungen das E-Mail-Marketing auch in den kommenden Monaten prägen werden.
Tatsächlich wurden 2009 mehr E-Mails verschickt als je zuvor. Und je mehr User sich in sozialen Netzwerken engagieren, desto mehr wirkt sich dieses auch (positiv) auf das E-Mail-Marketing aus, so scheint es. Neue Technologien sind keine Konkurrenz für die mannigfaltigen Möglichkeiten, die der elektronische Postversand bietet – sondern ergänzen diesen sinnvoll.
Einer der Gründe für die Langlebigkeit von E-Mail-Marketing ist sicherlich seine immense Flexibiltät und die Möglichkeit mit nahezu allen anderen Kanälen zu interagieren und sich so zu einer ganzheitlichen Online-Strategie zu verbinden.
Die drei größten Entwicklungen im Überblick:
Zustellbarkeit
War früher primär der Inhalt einer E-Mail das Haupt-Kriterium bei der Spamfilterung, so ist es heute die IP-Nummer des Versandservers.
In Zukunft wird aber auch die Domäne des Absenders eine stetig größere Rolle spielen. Damit werden Versender verstärkt in die Pflicht genommen - und Authentifizierungsverfahren wie DKIM nehmen einen immer höheren Stellenwert ein.
Design
Darstellungsprobleme bei verschiedenen E-Mail-Clients und besonders im Outlook 2007 / 2010 verlangen immer mehr Fachexpertise bei der Produktion von Designs und HTML-Vorlagen. Eine Zusätzliche Herausforderung entsteht durch die immer weitere Verbreitung der sogenannten „Smartphones“ – mobiler Endgeräte auf denen E-Mails unterwegs abgerufen werden können.
Neue Praktiken
Stärkere Personalisierungen von Inhalten, Formaten und Versandzeitpunkten gewannen in den letzten Jahren weiter an Bedeutung. Ebenso gab es im lezten Jahr ein Revival der Video-E-Mail. Bereits stark praktiziert werden Bestrebungen, E-Mail-Marketing und Social Media miteinander zu verknüpfen. Das klassische „Forward-to-a-friend“ (FTAF) wird somit tendenziell durch „Share with your network“ (SWYN) abgelöst.




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