
Gastbeitrag von Marc Marius Müller / dialogue1 GmbH
In Zeiten in denen soziale Netzwerke immer größere Benutzerzahlen verzeichnen können, wird die Share-to-Social-Funktion, mit der Newsletterempfänger Inhalte direkt an ihre eigenen Kontakte und Netzwerke weiterleiten können, für Werber immer wichtiger. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen gerne aufzeigen, welche Faktoren für erfolgreiches Share-to-Social elementar wichtig sind.
1. Zielgruppengerecht
Die Grundlage jeglicher Werbemaßnahme. Doch mehr noch als bei einem normalen Newsletter ist es wichtig, dass die Inhalte sehr genau zur Zielgruppe passen. Denn der Empfänger muss das Gefühl bekommen, die Inhalte seien nicht nur für ihn passend, sondern könnten auch sein Netzwerk interessieren. Immerhin leiht er ihrer Botschaft seine Stimme, und steht somit auch mit seinem Namen für sie ein.
2. Exklusiv
Jeder erzählt seinen Kontakten gerne etwa Neues. Doch wer lediglich Geschichten zu erzählen hat, die ohnehin schon jeder kennt, dem hört keiner zu. Wer exklusive Neuigkeiten berichten kann gilt in seinem Netzwerk als gute Informationsquelle. Versorgen Sie Ihre Empfänger mit exklusiven Botschaften, die diese dann in ihre Netzwerke weiterreichen können, und machen Sie diese so zu Evangelisten Ihrer Markenbotschaft.
3. Aktuell
Auch hier gilt, ähnlich wie bei der Exklusivität der Inhalte, dass keiner gerne alte Geschichten hört. Zeigen Sie Ihren Empfängern, dass Ihr Unternehmen Neues zu bieten hat und am Puls der Zeit ist. Topaktuelle Informationen verbreiten sich häufig wesentlich besser und schneller durch soziale Netzwerke, da auch hier gilt, dass Ihre Kontakte durch das Verbreiten von heißen Neuigkeiten ihre eigene Reputation stärken können.
4. Kreativ
Kreative Kampagnen prägen sich ein. Und sie verbreiten sich auch wesentlich besser, da sie für den Empfänger einen Mehrwert in puncto Unterhaltung mitbringen. So konnte Canal+ kürzlich einen viralen Hit mit einem Werbeclip landen, in dem ein Drehbuchautor des Senders eine haarsträubende und witzige Geschichte erzählt, wie er in dem Kleiderschrank einer Frau gelandet ist. Und wer erinnert sich nicht mit einem Schmunzeln an die tierische Toyota-Werbung, in der uns Brüllaffen erklärten, dass nichts unmöglich sei? Seien Sie humorvoll oder gerne auch mal ein wenig unkonventionell.
5. Einfach
Dies bezieht sich weniger auf die Botschaft, als auf die technische Umsetzung der Funktionen. Machen sie es Ihren Empfängern möglich, mit wenigen Klicks Inhalte in ihre Netzwerke weiterzuleiten. Doch Obacht: Besser man konzentriert sich hier auf die großen Netzwerke anstatt jeden noch so kleinen Dienst zu integrieren. Eine scheinbar willkürliche Zusammenstellung von Bookmarking-Diensten und Social Networks generiert garantiert weniger Klicks als ein übersichtliches „Share on Facebook“.
6. Multimedial
Multmediale Inhalte stehen bei vielen Internetnutzern hoch im Kurs. Online-Video boomt, ebenso wie Podcasts. Würzen Sie Ihre Newsletter mit Audio- oder Videobeiträgen – ohne jedoch die Größe der E-Mail außer Acht zu lassen – die Ihre Kontakte dann weiterleiten können.
7. Modular
Newsletter verstehen sich oft als informative Übersicht zu aktuellen Themen aus Ihrem Unternehmen. Jedoch möchte kaum jemand diese komplette Übersicht mit seinem Netzwerk teilen. Ermöglichen Sie daher Ihren Empfängern, nur bestimmte Bereiche des Newsletters weiterzuleiten. So kann Ihr Empfänger selbst entscheiden, welche Inhalte er für sein Netzwerk am passendsten hält.


Guten Tag, mein Name ist Frank Rix. Als Gründer und Geschäftsführer der dialogue1 GmbH aus Hamburg beschäftige ich mich mit den modernen Formen der Kundenansprache. Dazu zähle ich vor allem sämtliche Ausprägungen des E-Mail-Marketings und Kommunikation über die sozialen Netzwerke.
Dieses Blog beschäftigt sich mit den sich daraus resultierenden Lösungsansätzen und Trends. Für Themenvorschläge und Kommentare bin ich stets dankbar.
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