Wann ist ein Newsletter-Abonnent am wertvollsten? Zum Zeitpunkt seiner Anmeldung. Das haben viele Marketer gelernt und versenden automatisierte Willkommens-E-Mails. Doch neben dem obligatorischem „Dankeschön“ und etwas Branding gibt es hier in der Regel wenig Substanzielles zu entdecken. Schon gar keine Aufforderung zum Dialog.
Marketer investieren unglaublich viel Zeit, Geld und Mühe, um möglichst viele Besucher auf ihre Website zu locken. Und um aus Newsletter-Abonnenten neue Kunden zu generieren. Wird hier also nicht unglaublich viel Potenzial verschenkt?
Noch fataler ist diese Praxis, wenn der abonnierte Newsletter eh nur einmal im Monat oder gar im Quartal versendet wird. Es ist dann gar nicht so unwahrscheinlich, wenn ein einst „heißer“ Kontakt erst nach Monaten (!!) wieder angeschrieben wird.
Übrigens: Laut einer
Studie von SmithHarmon aus dem Jahre 2009 platzieren in den USA immerhin 47% der großen Einzelhändler einen Gutschein in ihrer Willkommens-E-Mail. Das klingt viel, aber vergessen Sie nicht: Die Rede ist hier von den wirklich großen Marken, die gewöhnlich 2 bis 3 mal im Monat ihre Newsletter versenden.
Mein Tipp: Verpassen Sie Ihrer Willkommens-E-Mail einen Mehrwert, der sich sehen lassen kann. Noch besser einen, von dem Empfänger begeistert ihren Freunden und Bekannten erzählen. Es gibt im E-Mail-Marketing kaum eine Maßnahme, bei der das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen so attraktiv ist.
Kommentare