Zunächst sei bemerkt: Ein hoher Bekanntheitsgrad ist ein trügerischer Maßstab für das Marketing. Erfolgreich ist nämlich eine Werbemaßnahme nur dann, wenn der Produktname von den Zielpersonen auch mit positiv bewerteten Merkmalen assoziiert wird. Ein hoher Bekanntheitsgrad sagt nichts darüber aus, wie die Betreffenden über ein Produkt denken.
Dennoch spielt der reine Bekanntheitsgrad in der heutigen Zeit oft eine sehr große Rolle. Sofern das Image der Marke/Leistungen positiv ist, wird so ein größerer Umsatz bewirkt. Zwar indirekt, aber dafür nachhaltig.
Bei der Erhöhung des Bekanntheitsgrads spielt die Kombination von verschiedenen Kommunikationsinstrumenten eine besondere Rolle. Geachtet werden muss hier besonders auf die inhaltliche, zeitliche und formale Abstimmung:
Direktmarketing und Mediawerbung: Die über Mediawerbung generierten Erstkontakte lassen sich für Direktmarketingaktionen verwenden. In der Praxis funktioniert das oft am besten mit Gewinnspielen, die breit beworben werden.
Direktmarketing und Public Relations: Flankierend zu PR-Maßnahmen können Instrumente aus dem Direktmarketing eingesetzt werden. So lassen sich z.B. per E-Mail bestimmte Journalisten, Kapitalgeber, Politiker frühzeitig zu einem bestimmten Thema sensibilisieren.
Direktmarketing und Messen/Ausstellungen: Mit Direktmarketing im Vorfeld von Messepräsenzen lassen sich potenzielle Kunden von einem Besuch überzeugen. Und ähnlich wie bei der Mediawerbung können so auch generierte Erstkontakte vertieft werden.
Bei der Wahl des richtigen Instruments zur Verkaufsförderung gelten folgende Anforderungen: